Spanisch-Sprachaufenthalt in Puerto Vallarta (Mexiko)
Etienne Güngerich verbrachte seinen Sprachaufenthalt in Puerto Vallarta und reiste dann mehrere Wochen in Mexiko herum. Das faszinierende Land und neue Freundschaften prägten seine Sprachreise.
Mexiko war einst Heimat der Olmeken, Maya und Azteken, um nur die wichtigsten der zahlreichen Indianerkulturen zu nennen. Heute bietet das 2 Millionen Quadratkilometer grosse Land eine packenden Vielseitigkeit, die seines gleichen sucht. Puerto Vallarta ist mit seinen rund 168’000 Einwohnern neben Acapulco und Cancún das bedeutendste Seebad Mexikos und somit ein attraktives Ziel für Sprachaufenthalte in Mexiko. Die Stadt liegt an einer der grössten Buchten Nordamerikas am Pazifik im Bundesstaat Jalisco.
Sprachschule im Herzen von Vallarta
4 Wochen weilte Etienne in Puerto Vallarta an der Spanish Experience School. Bevor seine ausgedehnte Reise im Land beginnen sollte, wollte er zuerst einmal während eines Sprachaufenthalts in Mexiko Spanisch lernen. „Drei meiner vier Wochen war ich alleine in einer Klasse, so dass ich natürlich enorm profitieren konnte, da ich mit meinem Lehrer meine individuellen Schwierigkeiten beheben konnte. In diesen vier Wochen an der Spanish Expirience School lernte ich schnell die Basis der spanischen Sprache und konnte mich so, schon nach kurzer Zeit gut mit den Einheimischen verständigen. Dabei half mir sicher auch, dass während meiner Zeit nur sehr wenige Europäer, geschweige denn Schweizer, die Schule besuchten und ich sozusagen gezwungen war, Spanisch zu sprechen“, erklärt Etienne. Die Sprachschule befindet sich im Herzen Puerto Vallartas nur wenige Gehminuten vom Strand und der Promenade entfernt. Die kleine Schule besticht durch eine familiäre Atmosphäre, dies bestätigt auch Etienne: „Mit der Schule war ich sehr zufrieden. Vom ersten Tag an, versuchte der Betreuerstab mich in das mexikanische Leben zu integrieren und lud mich regelmässig zu internen Abendfesten ein. Alle Leute von den Lehrern bis zur Putzfrau empfingen mich jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht. Dazu waren sie noch sehr hilfsbereit, nett und immer für einen Spass zu haben, so dass ich mich immer wohl und akzeptiert fühlte.“
Mexikanisch Gastfreundschaft
„Auch von der mexicanischen Gastfamilie, bei der ich während meines Vallarta-Aufenthaltes logierte, kann ich nur positives erzählen. Das ältere Paar war unglaublich nett, lustig und unterhaltsam“, berichtet der 22-jährige. „Die Wohnung der Familie war simpel eingerichtet, bot aber alles was man braucht und lag vor allem sehr zentral. Innerhalb von 10 Minuten war ich bei der Schule oder im Ausgangsviertel von Puerto Vallarta angelangt. Dies war natürlich nach einem ausgedehnten Discobesuch nicht gerade ein Nachteil.“ Etienne bewohnte ein Einzelzimmer mit zwei Betten, TV, sowie eigener Dusche und Toilette. Am Mittag nach den täglichen vier Schullektionen bevor es jeweils Richtung Strand ging, konnte er sich in einem kleinen Restaurant, welches von seiner Gastfamilie betrieben wird, verpflegen.
Rundreise in Mexiko
Nach dem Aufenthalt in Puerto Vallarta zog es Etienne für zwei Wochen nach Guadalajara, die mit rund 6 Mio. Einwohnern die drittgrösste Stadt Mexicos ist. „Durch die Kontakte, die ich in Vallarta zu den Einheimischen knüpfen konnte, hatte ich meine ganz persönlichen Reiseführer, die mir jede Ecke von Guadalajara gezeigt haben: die Stadviertel Tonala, Tlaquepaque und Zapopan, sowie auch der grösste See Mexicos namens Chapala, wo sich die Einheimischen vor allem an den Wochenenden mit Bier, Tequilla und Musik vergnügen.“ Guadalajara beeindruckte den Könizer durch die angenehmen Leute, den ruhigen Lebensstil, die unzähligen Sehenswürdigkeiten und vor allem durch die imposante Grösse. „Es ist schon verrückt, um mit dem Taxi vom einen Stadviertel zum anderen zu gelangen, braucht man fast gleich lange wie von Bern nach Zürich“, erzählt er weiter. „Nach Guadalajara reiste ich alleine weiter Richtung Osten und besuchte die Städte Morelia, Toluca, Cuernavaca, Puebla, Mexico City und zum Schluss Guanajuato, bevor ich für die letzten Tage nach Jalisco zurückkehrte. Leider war die Zeit zu knapp, um noch mehr von diesem fantastischen Land, beispielsweise den ganzen Norden, zu sehen, doch werde ich sicher bald wieder zurückkehren“, resümiert Etienne.
Noch mehr neue Sprachschulen im Angebot von Boa Lingua
Nach den neuen Sprachschulen in Cairns, Kelowna, Buenos Aires sowie Havanna, Santiago de Cuba und Trinidad hat Boa Lingua das Angebot noch weiter ausgebaut.
WAYRA Instituto de Español in Playa Tamarindo (Costa Rica)
Das WAYRA Instituto de Español liegt im Zentrum von Playa Tamarindo und ist nur 150 m vom Strand entfernt. Das Schulgebäude verfügt über 10 geräumige Unterrichtsräume mit grossen Fenstern und bietet einen schönen Blick auf den tropischen Garten. Playa Tamarindo zählt dank seinen makellosen Stränden, dem türkisblauen Wasser und den einzigartigen Nationalparks zu einem der beliebtesten, Ziele für Sprachaufenthalte in Costa Rica.
COSI Costa Rica Spanish Institute in Manuel Antonio (Costa Rica)
Am Rande des Manuel Antonio Nationalparks gelegen bietet COSI seit 1994 Spanischunterricht an. Die Schule verfügt über 12 Unterrichtsräume, eine grosse Terrasse sowie 6 Computer mit Internetzugang. Manuel Antonio ist ein Nationalpark und bietet einige der schönsten Strände von Costa Rica. Die Buchten und Strandabschnitte sind von Regenwald umgeben und ideal sowie sicher zum Schwimmen und Schnorcheln.
Spanish Academy Antigüeña in Antigua (Guatemala)
Die Spanish Academy Antigüeña wurde 1985 gegründet. Die kleine Schule besticht durch einen persönlichen und individualisierten Lehrstil. 15 Unterrichtsräume, eine kleine Bibliothek, kostenloser Internetzugang sowie eine Terrasse und ein kleiner Garten gehören zur Infrastruktur der Schule. Die Stadt mit etwas über 40’000 Einwohnern ist heute eines der UNESCO-Weltkulturerben und daher hauptsächlich von touristischem Interesse. Ein Sprachaufenthalt in Guatemala ist somit eine einzigartige Erfahrung.
ECELA in Lima (Peru)
ECELA befindet sich im modernen und bekannten Stadtteil Miraflores in Lima. Das Schulgebäude im Kolonialstil besitzt 7 Klassenzimmer, einen Aufenthaltsraum, sowie einen schönen Innenhof. Lima ist mit über 7.5 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes und bedeutendstes Wirtschafts- und Kulturzentrum von Peru. Die eindrückliche Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Hier befinden sich gut erhaltene Beispiele der Architektur aus der Kolonialzeit, darunter die Klöster Santo Domingo und San Francisco.
Academia Latinoamericana de Español in Sucre (Bolivien)
Die Sprachschule in Bolvien liegt mitten im Stadtzentrum von Sucre, unweit des «Plaza Central 25 de Mayo». Der Unterricht findet in einem zweistöckigen Gebäude im Kolonialstil mit 14 Unterrichtsräumen, Küche, Aufenthaltsraum mit Video/DVD sowie diversen Balkonen statt. Mit rund 240’000 Einwohnern ist Sucre die konstitutionelle Hauptstadt Boliviens und Sitz des obersten Gerichtshofs des Landes. Die Stadt liegt auf rund 2’900 m, hat ein sehr angenehmes, gemässigtes Klima und wird mit ihren reichen, gepflegten Plätzen und Parkanlagen als die schönste Stadt Boliviens erachtet.
Angebot an Sprachreisen im Ausland wird immer breiter
Das Angebot für Sprachaufenthalte im Ausland ist enorm vielfältig geworden. Für alle Bedürfnisse findet sich eine passende Destination, Schule und ein passender Sprachkurs.
Sprachkenntnisse sind in der modernen Wirtschaft immer wichtiger, das ist ein Fakt. Ein anderer Fakt: Was man in der Volksschule oder während der Lehrzeit lernt, ist zwar eine gute Basis, doch für den wirklich souveränen Gebrauch einer Fremdsprache reicht es in aller Regel nicht aus. Wer eine Sprache wirklich gut beherrschen will, erreicht dieses Ziel am besten mit einem Sprachaufenthalt im Ausland.
Doch wer sich konkret darum bemüht, eine passenden Sprachaufenthalt zu suchen, merkt schnell, dass das Angebot der Sprachreiseagenturen enorm breit geworden ist. Für fast jede Zielgruppe gibt es heute massgeschneiderte Angebote. Junge, die während ihres Sprachaufenthaltes nicht nur Englisch oder Französisch lernen, sondern auch Abenteuer erleben und fremde Kulturen kennenlernen wollen, werden vor allem in Übersee fündig. Häufig werden solche Sprachaufenthalte mit anschliessenden Reisen kombiniert, wer will, kann aber auch Pauschalangebote mit Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel Tauchen buchen.
Die Kindergärtnerin Karin Giger wollte Fachlehrerin für Frühenglisch werden. Voraussetzung dafür war ein Cambridge-Diplomkurs.
Vor einem Jahr war Karin Giger auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Als sich für die Kleinkinderzieherin die Gelegenheit bot, an einer 3. Primarklasse drei Lektionen Frühenglisch pro Woche zu unterrichten, fiel ihr die Entscheidung leicht. Die Voraussetzung dafür, nämlich den Cambridge Diplomkurs, musste sie sich erst noch erarbeiten. Sie entschloss sich zu einem Sprachaufenthalt in Noosa an der Ostküste von Australien. Warum gerade dort? «Noosa ist ein kleiner Ort, wo es ausser einem schönen Strand nicht viele Ablenkungsmöglichkeiten gibt.» Karin Giger war zuvor während sieben Jahren berufstätig und fand, eine Pause würde gut tun. So nahm sie sich eine halbjährige Auszeit, besuchte während drei Monaten den Kurs und reiste anschliessend noch weitere drei weitere Monate durch Australien. Neben vielen anderen Erinnerungen ist ihr geblieben, wie anders die Mentalität der Australier ist. «Es dreht sich dort nicht alles nur ums Schaffen wie bei uns.»
Claudia Spirig, 28, hat schon fünf Sprachaufenthalte aus persönlichem Interesse absolviert. Vor allem Spanisch hat es ihr angetan. Der Grund dafür: «Ich habe ganz einfach Freude am Sprachenlernen. Ausserdem interessieren mich fremde Kulturen, das erweitert den Blickwinkel.» Neben Aufenthalten in Florenz und Torquay (GB) hat es ihr vor allem der spanische Sprachraum angetan. Sie war ein halbes Jahr in Costa Rica, zwei Monate in Kuba – und eine Woche in Madrid.
In Lateinamerika ging es ihr allerdings nicht nur ums Sprachenlernen. «Mindestens so wichtig waren mir das Reisen und der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung», sagt sie. In Costa Rica hat sie ausserdem an der Universidad de Costa Rica einen Sozialeinsatz als Lehrerin absolviert – und war somit gezwungen Spanisch zu sprechen.
Gesamter Artikel erschienen in:
Context: Artikel von Ingo Boltshauser, 22.12.2008, Qual der Wahl
Weitere Informationen unter:
KV Schweiz
Boa Lingua – Sprachaufenthalte weltweit
Fremdsprachen für Karriere unausweichlich – Sprachtrainings im Ausland
Mitarbeitende mit Fremdsprachenkenntnissen haben es einfacher. Eine Umfrage bei rund 250 Studierenden der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Hochschule Luzern (HSLU) bestätigt diese Ansicht.
Die Schweiz liegt gemäss der Konjunkturforschungsstelle der ETH auf Rang acht der am stärksten globalisierten Länder. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass in der Arbeitswelt neben der Fachkompetenz die Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger werden. Englisch ist dabei unangefochten die Handelssprache Nummer eins.
Die befragten Studierenden stufen Englisch mit Abstand als wichtigste Fremdsprache in der Berufswelt ein, gefolgt von Französisch und Spanisch. Weitere Sprachen wie Chinesisch, Italienisch, Russisch und Arabisch werden im Moment als weniger wichtig eingestuft.
Lernen im Ausland…
Ein Sprachtaufenthalt im Ausland ist zehnmal so intensiv wie ein Kurs hier in der Schweiz. Die Kursteilnehmenden können das Erlernte unmittelbar anwenden, dazu einen relevanten Bezug herstellen und gleichzeitig die Mentalität und die Eigenheiten von Land und Leuten vor Ort hautnah erleben. Zusätzlich hat man noch ausreichend Gelegenheit zu interkulturellem Austausch und «Networking». Bei der Arbeit mit ausländischen Geschäftspartnern sind gerade diese Eindrücke hilfreich. Dies mag auch ein Grund dafür sein, weshalb zwei Drittel der Befragten gerne ein Sprachtraining im Ausland absolvieren möchten und dass es für beinahe 90 Prozent erstrebenswert ist auch einmal im Ausland zu arbeiten.
…und Englisch als Unterrichtssprache
Immer öfter finden Unterrichtsmodule an Universitäten und Fachhochschulen in einer Fremdsprache statt, meistens in Englisch. Dies bringt vor allem den Vorteil mit sich, dass das Fachvokabular direkt in der spezifischen Sprache unterrichtet wird und man in die Fremdsprache in einem komplexen Sachverhalt anwenden muss. Neben dem Vermitteln von Wissen werden so gleichzeitig auch sprachliche Kompetenzen vermittelt, sei es während Diskussionen oder in schriftlichen Arbeiten. Die Sprache wird in einem praxisorientierten Themenfeld verwendet und bringt somit einen zusätzlichen Nutzen im Vergleich zum «rein theoretischen» Englisch-Sprachunterricht an der Hochschule.
Fremdsprachen für Karriere unausweichlich
Bei der getätigten Umfrage bewerteten 97 Prozent der Befragten Fremdsprachenkenntnisse als «sehr» oder mindestens «eher wichtig» für die Karriere. Ein Grossteil der Studierenden möchte daher in Zukunft ihre Fremdsprachenkenntnisse noch weiter vertiefen. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, da viele bereits über ein Sprachdiplom verfügen. Diplome sind zwar ein guter Nachweis was allgemeine Sprachkenntnisse anbelangt, doch fehlt es oftmals an berufsspezifischen Inhalten. In solchen Fällen kann ein Business-Sprachtraining im Ausland für Abhilfe sorgen.
Neue Kataloge für Sprachaufenthalte 2009
Neue Destinalionen, neue Sprachschulen und noch mehr Informationen im neuen Look.
Mit den druckfrischen Katalogen 2009 für Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Chinesisch bietet Boa Lingua, Spezialist für Sprachaufenthalte im Ausland, im neuen Jahr mehr als 170 renommierte Top-Sprachschulen in 30 Ländern an. Alle Partnerschulen wurden von Boa Lingua persönlich besucht und vor Ort auf Qualität bezüglich Unterricht und Infrastruktur geprüft.


